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Stadtteilarchiv Ottensen e.V.

Zeißstraße 28
22765 Hamburg-Ottensen
Tel: 040 - 390 36 66
Kontakt: Brigitte Abramowski, Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 9.30–13.00 Uhr, 14.00–16.30 Uhr; Donnerstag 14.00–19.00 Uhr und nach Vereinbarung
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Stadtteilarchiv Ottensen

Das Stadtteilarchiv Ottensen e.V. wurde 1980 als erste Hamburger Geschichtswerkstatt gegründet. Es unterstützte damals eine Arbeitsgruppe im Altonaer Museum, die zwischen 1980 und 1982 eine Ausstellung zur Geschichte Ottensens vorbereitete. Die bis dahin wenig beachtete Geschichte der „kleinen Leute“, wurde mit der Methode der oral history (mündliche Geschichte/Interviews) aufgezeichnet und mit Darstellungen aktueller Entwicklungen und Probleme verknüpft. Erstmals in Hamburg fanden damit neue Forschungs- und Partizipationsansätze Einlass ins Museum.
Mit dem Stadtteilarchiv Ottensen entstand ein „Archiv in Bewegung“ und der Bewegungen. Zusammen mit den Bewohnern des Stadtteils wurde eine Sammelstelle zur Geschichte und Gegenwart und zu Protesten und Widerstand gegen Zerstörung aufgebaut. So ist ein öffentlicher Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit Entwicklungen und Veränderungen des Viertels geschaffen worden.

Das Stadtteilarchiv Ottensen blieb über die Ausstellung im Altonaer Museum hinaus weiter bestehen und setzte die Erfahrungen und das Wissen in neue Forschungsschwerpunkte um. Der Bereich der Sammlung umfaßt heute den gesamten Bezirk Altona mit dem Schwerpunkt Hamburg-Ottensen.

Alle Forschungsschwerpunkte und Themen wurden in Publikationen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Stadtteilrundgängen und Straßenaktionen öffentlich vermittelt und eine umfangreiche Sammlung mit Bibliothek, Interviews, Filmen, Fotos, Dokumenten und Objekten angelegt.
Das Archiv ist für jeden zugänglich und wird vor allem von Stadtteilbewohnern, Schulen, Studenten und Behörden genutzt.

Seit 1991 wird das Stadtteilarchiv Ottensen zusammen mit weiteren Hamburger Geschichtswerkstätten institutionell von der Kulturbehörde Hamburg gefördert.

Der Verein hat ca. 80 Mitglieder, die durch ihren Beitrag (Jahresmitgliederbetrag ab 36,- Euro) zur Finanzierung der laufenden Arbeit beitragen. Eine kleinere Gruppe leistet seit Beginn durch ehrenamtliches Engagement einen großen Anteil an der erfolgreichen Arbeit des Vereins.

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